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LYSMD3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-409014-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes LYSMD3 kodiert ein membranassoziiertes Protein mit LysM-Domäne, das an der angeborenen Immunerkennung an mukosalen und epithelialen Grenzflächen beteiligt ist. LysM-Motive vermitteln häufig die Bindung an kohlenhydrathaltige mikrobielle Strukturen und verknüpfen LYSMD3 damit mit Mustererkennungs-Signalwegen sowie der Modulation entzündlicher Antworten in myeloiden und Barrierezelltypen. Störungen solcher Erkennungswege können Zytokinprogramme, die epitheliale Abwehr und die Interaktionen mit dem Mikrobiom beeinflussen. Entsprechend ist LYSMD3 für Studien zu entzündlichen Signalnetzwerken und Krankheitskontexten von Interesse, in denen eine fehlregulierte angeborene Immunität zur Pathologie beiträgt.
LYSMD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LYSMD3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LYSMD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LYSMD3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LYSMD3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LYSMD3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LYSMD3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LYSMD3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LYSMD3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LYSMD3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.