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KRIT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404927-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KRIT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404927-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRIT1 (Krev-Interaktions-gebundenes Protein 1) kodiert ein Scaffold-Protein, das für die Integrität endothelialer Zell-Zell-Kontakte und die vaskuläre Morphogenese essenziell ist. KRIT1 bildet Komplexe mit CCM2 und PDCD10 und greift in die RAP1-Signalgebung ein, um VE-Cadherin-basierte Adherens Junctions zu stabilisieren, während es zugleich die RhoA/ROCK-abhängige zytoskelettale Spannung sowie damit verbundene MAPK- und oxidative Stressantworten moduliert. Eine Störung von KRIT1 beeinträchtigt die endotheliale Barrierefunktion und die Stabilität des Gefäßlumens und trägt zur molekularen Pathologie zerebraler kavernöser Malformationen (CCM) sowie zu weiter gefassten Phänotypen der vaskulären Homöostase bei. Als humanes Gen ist KRIT1 breit untersucht, unter anderem im Kontext von Angiogenese, Mechanotransduktion und entzündungsgekoppelten Signalnetzwerken des Endothels.
KRIT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRIT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRIT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRIT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRIT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.