Date published: 2026-8-28

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IKKβ CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400247-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IKKβ CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IKKβ CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IKKβ CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom IKKβ CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der IKBKB-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: IKKβ: sc-8014
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    IKKβ CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400247-ACT
    20 µg
    $397.00

    IKKβ CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-400247-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    IKBKB kodiert IKKβ (IκB‑Kinase beta), eine katalytische Untereinheit des IKK‑Komplexes, der IκB‑Proteine phosphoryliert und damit deren Ubiquitinierung und Abbau auslöst, wodurch NF‑κB‑Transkriptionsfaktoren in den Zellkern translozieren können. Über diesen zentralen Kontrollpunkt reguliert IKKβ die Signalübertragung der angeborenen und adaptiven Immunantwort, Programme inflammatorischer Zytokine, Zellüberleben sowie Stressantworten nachgeschaltet zu Rezeptoren wie TNFR, TLRs und IL‑1R. Eine fehlregulierte IKBKB/IKKβ‑Aktivität ist mit der aberranten Aktivierung des NF‑κB‑Signalwegs verbunden, wie sie bei entzündlichen Erkrankungen und in mehreren Krebs-Kontexten beobachtet wird, und stellt daher einen häufig untersuchten Knotenpunkt in Studien zur Signaltransduktion und zu transkriptionellen Netzwerken dar. In humanen Zellmodellen wird die Modulation der IKBKB‑Expression häufig eingesetzt, um das Crosstalk mit MAPK‑Signalwegen, Apoptose und metabolischen Stressantworten zu untersuchen.

    IKKβ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IKBKB-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IKKβ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IKBKB-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IKBKB-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IKKβ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IKBKB-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IKKβ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IKKβ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IKBKB-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.