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GDF-15 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423881-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GDF-15 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423881-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Gdf15** kodiert den Wachstumsdifferenzierungsfaktor 15 (GDF‑15), ein stressresponsives Zytokin der TGF‑β‑Superfamilie, das durch Zellschädigung, mitochondriale Dysfunktion und entzündliche Signale induziert wird. GDF‑15 kann über SMAD-assoziierte Signalwege wirken und in Abhängigkeit vom Kontext die Aktivität von Immunzellen, die metabolische Homöostase und den Gewebeumbau modulieren. Eine veränderte GDF‑15-Expression wurde mit kardiometabolischen Stressphänotypen, krebsassoziierter Inflammation und neurodegenerativen Prozessen in Verbindung gebracht, was GDF‑15 zu einem nützlichen molekularen Readout für integrierte Stress- und Entzündungssignale macht. In experimentellen Modellen wird GDF‑15 häufig als Vermittler systemischer Stressantworten und als Knotenpunkt untersucht, der Entzündungswege mit Energiebilanz und Zellüberlebensprogrammen verknüpft.
GDF-15 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gdf15-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gdf15 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gdf15-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gdf15-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.