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GATA3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400134-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GATA3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400134-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GATA3 kodiert einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GATA-Motive bindet und so die Festlegung von Zelllinien sowie Differenzierungsprogramme steuert. Besonders wichtig ist GATA3 für die T‑Zell-Entwicklung, die Th2-Polarisierung und Schicksalsentscheidungen epithelialer Zellen. In Immunzellen koordiniert GATA3 die Expression von Zytokin-Genen und das Chromatin-Remodeling, um eine Typ‑2-Entzündungssignatur zu prägen; in epithelialen Kontexten trägt es über die Regulation transkriptioneller Netzwerke zur Aufrechterhaltung differenzierter Zustände bei. Störungen in von GATA3 kontrollierten Schaltkreisen wurden mit Immundysregulation und veränderter Differenzierung in Verbindung gebracht, weshalb GATA3 ein breit untersuchter Knotenpunkt der Transkriptionskontrolle, der Zellidentität und der reizabhängigen Genexpression ist. Als nuklearer Regulator wird GATA3 häufig in Studien zur Enhancer-Nutzung, zur Kooperativität von Transkriptionsfaktoren und zu Zellzustandsübergängen untersucht.
GATA3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GATA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GATA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GATA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GATA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.