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GATA-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420494-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GATA-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420494-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Gata2** kodiert den Zinkfinger-Transkriptionsfaktor **GATA-2**, einen Masterregulator für die Aufrechterhaltung hämatopoetischer Stamm- und Vorläuferzellen, die endotheliale Spezifizierung sowie die frühe lympho-myeloide Differenzierung. GATA-2 bindet an **WGATAR**-Motive, um Transkriptionsprogramme zu koordinieren, die mit Zytokin- und Wachstumsfaktor-Signalwegen verzahnt sind, darunter **Stem Cell Factor/c-KIT**, **Notch** sowie **BMP/TGF-β**-assoziierte Signalwege, und damit Selbsterneuerung und Linienfestlegung steuern. Eine fehlregulierte GATA-2-Aktivität stört die hämatopoetische Homöostase und die Gefäßentwicklung, wodurch **Gata2** ein zentrales Lokus für die Untersuchung der Mechanismen ist, die Knochenmarkversagen-Phänotypen, leukemogeneseassoziierte transkriptionelle Umprogrammierung und Entzündungs-Stressantworten in Mausmodellen zugrunde liegen.
GATA-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gata2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gata2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gata2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gata2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.