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Estrogen Receptor beta Double Nickase Plasmid (h) | sc-400213-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Estrogen Receptor beta Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400213-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **ESR2**-Gen kodiert den Östrogenrezeptor beta (**ERβ**), einen ligandaktivierten nukleären Rezeptor, der als Antwort auf Östrogene und verwandte Liganden transkriptionelle Programme steuert, welche Zellproliferation, Differenzierung, Apoptose und Immunmodulation kontrollieren. ERβ wirkt über klassische Östrogen-Response-Elemente sowie über „tethered"-Interaktionen mit Transkriptionsfaktoren und integriert dabei Signale aus MAPK- und PI3K-AKT-Signalwegen sowie der Chromatin-Remodellierung, um kontextabhängige Genexpression zu formen. In vielen Geweben wirkt ERβ der durch ERα getriebenen Transkription entgegen und trägt zur epithelialen Homöostase, zur mitochondrialen Funktion und zur inflammatorischen Signalübertragung bei. Eine Fehlregulation der ESR2-Aktivität oder eine veränderte ERβ-Expression wurde mit hormonabhängigen Krebserkrankungen, reproduktiven und metabolischen Phänotypen sowie neuroinflammatorischen Prozessen in Verbindung gebracht, was ESR2 zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien der Östrogensignalgebung macht.
Estrogen Receptor beta Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ESR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ESR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ESR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ESR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.