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CARD 12 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418306-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CARD 12 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418306-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes NLRC4 (auch als CARD12 bekannt) kodiert einen zytosolischen NOD-ähnlichen Rezeptor, der als Nukleationspunkt für den Zusammenbau des NLRC4-Inflammasoms dient, wenn über NAIP-Proteine bakterielle Liganden erkannt werden. Die Inflammasombildung fördert die Aktivierung von Caspase‑1, die Reifung von IL‑1β und IL‑18 sowie die Einleitung des pyroptotischen Zelltods und verknüpft damit die angeborene Immunerkennung mit inflammatorischer Signalübertragung. NLRC4 wirkt an der Schnittstelle von Mustererkennung und Zytokinprozessierung, die myeloide Aktivierung, epitheliale Abwehr und Gewebehomöostase prägen. Eine fehlregulierte NLRC4-Aktivität und Varianten, die die Inflammasomkontrolle beeinflussen, wurden mit autoinflammatorischen Phänotypen und entzündlicher Gewebeschädigung in Verbindung gebracht, was NLRC4 zu einem nützlichen Angriffspunkt für mechanistische Studien der Inflammasom-Biologie macht.
CARD 12 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NLRC4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NLRC4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NLRC4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NLRC4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.