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ATPIF1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419264-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
ATPIF1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419264-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Atpif1** kodiert **ATPIF1**, einen inhibitorischen Faktor der mitochondrialen ATP-Synthase, der an den F1-Sektor bindet und die ATP-Hydrolyse begrenzt, wenn die protonenmotorische Kraft zusammenbricht. Durch die Einschränkung der rückwärts gerichteten ATP-Synthase-Aktivität trägt ATPIF1 dazu bei, zelluläre ATP-Pools zu erhalten, und unterstützt die Homöostase des mitochondrialen Membranpotenzials während metabolischen Stresses. Diese Regulation verknüpft **Atpif1** mit der oxidativen Phosphorylierung, der bioenergetischen Umprogrammierung und dem Redoxgleichgewicht – Prozesse, die häufig in Modellen kardiometabolischer Dysfunktion, ischämieähnlichen Stresses und des Tumorzellstoffwechsels untersucht werden. Eine veränderte ATPIF1-Aktivität kann die mitochondrialen Dynamiken und Stressantworten beeinflussen, die Zellüberleben, Proliferation und inflammatorische Signalgebung prägen.
ATPIF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Atpif1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ATPIF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Atpif1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Atpif1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ATPIF1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Atpif1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ATPIF1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ATPIF1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Atpif1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.