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RP105 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409643-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RP105 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409643-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes CD180 kodiert RP105, ein Mitglied der Toll-like-Rezeptor-Familie, das mit MD-1 einen Komplex bildet und als regulatorische Komponente der angeborenen Immun-Signalübertragung in B-Zellen und antigenpräsentierenden Zellen fungiert. RP105 moduliert Antworten auf Lipopolysaccharid und andere mikrobielle Signale und beeinflusst dadurch die nachgeschaltete Aktivität der NF-κB- und MAPK-Signalwege, was sich auf Zytokinproduktion, Proliferation und Überleben auswirkt. Über seine Rolle bei der Kontrolle von TLR4-assoziierten Signalschwellen und von B-Zell-Aktivierungszuständen ist CD180 für Untersuchungen zur Entzündungsregulation und zu Immunfehlregulation relevant, wie sie in Autoimmunität, Infektionsbiologie und in Kontexten B‑zellgetriebener Malignome beobachtet wird. Veränderte RP105-Expression und ein verschobenes Signalgleichgewicht wurden mit aberranter Immunaktivierung und Veränderungen humoraler Immunantworten in Verbindung gebracht, was es zu einem geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Analysen der angeboren-adaptiven Wechselwirkungen macht.
RP105 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD180-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD180 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD180-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD180-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.