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P2Y5 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-426423 | 20 µg | $397.00 |
Lpar6 kodiert den P2Y5-Rezeptor, einen lysophosphatidinsäure- (LPA-) responsiven G‑Protein-gekoppelten Rezeptor (GPCR), der an der Wahrnehmung lipidischer Mediatoren und der nachgeschalteten Signalweiterleitung über Signalwege beteiligt ist, die die Zytoskelettdynamik, die Zellpolarität und die Differenzierung regulieren. In Mausgeweben verknüpft die P2Y5-Aktivität extrazelluläres LPA mit intrazellulären Second-Messenger-Netzwerken, die MAPK- und Rho-Familien-Signalausgänge beeinflussen können und so Prozesse wie die epitheliale Organisation und die Biologie der Haarfollikel prägen. Genetische und funktionelle Studien bringen LPAR6/P2Y5 mit Haarwuchs-Phänotypen und der ektodermalen Entwicklung in Verbindung, und eine veränderte LPA-Rezeptor-Signalgebung ist allgemein relevant für inflammatorische und fibrotische Mikroumgebungen. Damit bietet Lpar6 einen nützlichen Ansatzpunkt, um GPCR-gesteuerte Lipidsignalgebung und deren Auswirkungen auf das Zellverhalten in physiologisch relevanten Modellen zu untersuchen.
Das P2Y5 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Lpar6-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Lpar6-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Lpar6 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die P2Y5-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Lpar6-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der P2Y5-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.