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JAB1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424107-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
JAB1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424107-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse Cops5 kodiert JAB1 (CSN5), die Metalloprotease-Untereinheit des COP9-Signalosoms, die die Deneddylierung von Cullinen katalysiert und dadurch die Aktivität von cullin-RING-E3-Ubiquitin-Ligasen sowie die Proteostase reguliert. Über diese Funktion koordiniert JAB1 den Verlauf des Zellzyklus, DNA-Schadensantworten und Signaltransduktionsausgänge, indem es den Umsatz und die Lokalisation zentraler regulatorischer Proteine steuert, darunter Modulatoren von AP-1-abhängigen Transkriptionsprogrammen. JAB1 ist zudem in Signalwege eingebunden, die Apoptose, Stressantworten und entzündliche Signalgebung kontrollieren, und verknüpft so ubiquitinabhängige Regulation mit kontextabhängiger Transkriptionssteuerung. Eine fehlregulierte CSN5/COP9-Funktion wurde in mehreren krankheitsrelevanten Modellen mit aberranter Proliferation und veränderten Signalzuständen in Verbindung gebracht, was Cops5 zu einem häufigen Ziel mechanistischer Studien zur Kontrolle des Ubiquitin-Proteasom-Systems macht.
JAB1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cops5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cops5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cops5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cops5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.