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HIF PHD3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431083-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Egln3* kodiert HIF PHD3 (EGLN3), eine 2‑Oxoglutarat/Fe(II)-abhängige Prolyl-Hydroxylase, die als Sauerstoffsensor fungiert, indem sie HIF‑α‑Untereinheiten hydroxylisiert und dadurch die VHL-vermittelte Ubiquitinierung sowie den proteasomalen Abbau fördert. Über diese Regulation stimmt PHD3 hypoxieinduzierbare Transkriptionsprogramme ab, die Glykolyse, angiogene Signalgebung, erythropoetische Antworten, mitochondriale Anpassung und das Überleben von Zellen bei niedriger Sauerstoffspannung steuern. *Egln3* wird auf Transkriptionsebene durch Hypoxie induziert und integriert Signale aus dem metabolischen Zustand und reaktiven Sauerstoffspezies, um Ausmaß und Dauer der HIF-Signalwegaktivierung zu formen. Eine Fehlregulation der EGLN3/HIF-Signalgebung wird in der Literatur mit Tumorbiologie, ischämiebedingtem Gewebestress, pulmonalem vaskulärem Remodeling und entzündlichen Mikroumgebungen in Verbindung gebracht und macht *Egln3* zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Sauerstoffhomöostase.
HIF PHD3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Egln3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Egln3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Egln3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Egln3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.