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GPRC5B Double Nickase Plasmid (h) | sc-409271-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPRC5B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409271-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPRC5B (G-Protein-gekoppelter Rezeptor, Familie C, Gruppe 5, Mitglied B) ist ein verwaister, durch Retinsäure induzierbarer GPCR-ähnlicher Proteinfaktor, der an der Plasmamembran angereichert ist und an der Modulation von Rezeptorsignalen sowie membrannahen Adapter-Netzwerken beteiligt ist. Er wurde mit der Regulation der Dynamik der MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege in Verbindung gebracht und beeinflusst damit Zellwachstum, Differenzierung und stressresponsive Transkriptionsprogramme. In humanen Geweben korreliert die GPRC5B-Expression mit metabolischen und inflammatorischen Phänotypen; eine veränderte Regulation wurde u. a. in Zusammenhängen wie adipositasassoziierter Insulinsignalgebung, Neuroinflammation und Tumorbiologie beschrieben. Als Signal-Knotenpunkt wird GPRC5B häufig hinsichtlich seiner Effekte auf Signalweg-Crosstalk, Rezeptor-Trafficking und nachgeschaltete transkriptionelle Outputs untersucht.
GPRC5B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPRC5B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPRC5B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPRC5B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPRC5B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.