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EMP-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420166-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EMP-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420166-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Emp2 kodiert das epitheliale Membranprotein 2 (EMP-2), ein tetraspanes, membranassoziiertes Protein, das in epithelialen Geweben besonders stark vertreten ist und zur Organisation von Membran-Mikrodomänen sowie zur Modulation von Zell‑Zell- und Zell‑Matrix-Interaktionen beiträgt. In Mauszellen wurde EMP-2 mit der Regulation von Integrin-Transport und -Signalübertragung in Verbindung gebracht und beeinflusst dadurch die Dynamik fokaler Adhäsionen, das zytoskelettale Remodeling sowie nachgeschaltete Signalwege, die Adhäsion, Migration und Gewebearchitektur prägen. Eine veränderte EMP-2-Expression wurde mit Änderungen der epithelialen Differenzierung und der Barriereeigenschaften assoziiert, was EMP-2 für die Untersuchung von Mechanismen relevant macht, die einer abnormalen Gewebeumgestaltung zugrunde liegen. Emp2 ist daher ein nützliches Ziel in Modellen, die Membranorganisation, adhäsionsabhängige Signalübertragung und epitheliale Stressantworten untersuchen.
EMP-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Emp2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Emp2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Emp2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Emp2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.