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cyclin F Double Nickase Plasmid (h) | sc-401505-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cyclin F Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401505-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCNF kodiert Cyclin F, ein F-Box-Protein, das als Substraterkennungskomponente des SCF-(SKP1–CUL1–F-box)-E3-Ubiquitin-Ligasekomplexes fungiert. Im Gegensatz zu klassischen Cyclinen aktiviert Cyclin F keine CDKs; stattdessen steuert es den Proteinumsatz, um über ubiquitinabhängige Proteolyse die Zellzyklusprogression, die Genauigkeit der DNA-Replikation und die Genomstabilität zu koordinieren. Von CCNF regulierte Signalwege überschneiden sich mit Checkpoint-Signalen und der DNA-Schadensantwort und beeinflussen dadurch die Centrosomenhomöostase sowie die Folgen von Replikationsstress. Eine Fehlregulation oder Mutation von CCNF wurde in Studien zu Neurodegeneration und krebsassoziierter genomischer Instabilität mit gestörter Proteostase und veränderter Zellzykluskontrolle in Verbindung gebracht.
cyclin F Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCNF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCNF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCNF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCNF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.