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CRF Double Nickase Plasmid (h) | sc-400770-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400770-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **CRH** kodiert das Corticotropin-Releasing-Hormon (CRF), ein zentrales Neuropeptid, das die Reaktion der Hypothalamus–Hypophysen–Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) auf physiologischen und psychologischen Stress einleitet. Die CRF-Signalübertragung über **CRHR1/CRHR2** aktiviert **cAMP/PKA** und die nachgeschaltete, **CREB**-regulierte Transkription und prägt damit endokrine Ausgänge, autonome Funktionen und Verhaltensanpassungen. Über das zentrale Nervensystem hinaus kann **CRH/CRF** die Immunaktivität sowie inflammatorische Signalwege in peripheren Geweben modulieren. Fehlregulierte CRH–CRF-Signalwege werden mit stressassoziierten neuropsychiatrischen Phänotypen und einer veränderten neuroendokrinen Homöostase in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Stimmungs- und Angstschaltkreisen, Schlafregulation und metabolischer Anpassung untersucht.
CRF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.