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γB-crystallin Double Nickase Plasmid (h) | sc-402939-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
γB-crystallin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402939-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CRYGB kodiert das humane γB‑Kristallin, ein sehr häufig vorkommendes, langlebiges Strukturprotein der Augenlinse, das über eine stabile β/γ‑Kristallin‑Domänenarchitektur zum Brechungsindex und zur Transparenz des Gewebes beiträgt. γB‑Kristallin ist an der Proteostase von Linsenfaserzellen sowie an der räumlichen Organisation von Kristallin‑Assemblies beteiligt; Veränderungen der Löslichkeit, der Aggregationsneigung oder posttranslationaler Modifikationen können dabei die Lichtstreuung beeinflussen. Störungen der Kristallin‑Homöostase sind eng mit der Kataraktbiologie verknüpft, wodurch CRYGB einen geeigneten Ausgangspunkt für die Untersuchung von Proteinstabilität, Phasenverhalten und Stressantworten in linsenrelevanten Zellmodellen darstellt. Die experimentelle Untersuchung von CRYGB unterstützt Studien zu Mechanismen der Proteinaggregation und zur Aufrechterhaltung optischer Eigenschaften unter Alterungs‑ und oxidativen Bedingungen.
γB-crystallin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRYGB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRYGB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRYGB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRYGB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.