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LIMP II Double Nickase Plasmid (h) | sc-402532-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LIMP II Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402532-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SCARB2 kodiert das lysosomale integrale Membranprotein 2 (LIMP II), ein Typ-III-Membranglykoprotein, das den endolysosomalen Transport und die Lysosomenbiogenese unterstützt. LIMP II fungiert als Sortierungsrezeptor für Glukozerebrosidase und trägt zum Lipidabbau, zur Stabilität der lysosomalen Membran sowie zum autophagieassoziierten Turnover bei. SCARB2 ist zudem an rezeptorvermittelten Internalisierungswegen beteiligt und kann über endosomales Routing virale Eintrittsprozesse beeinflussen. Eine Fehlregulation von SCARB2/LIMP II wurde mit Phänotypen von lysosomalen Speichererkrankungen und neurodegenerationsbezogenen Veränderungen in Verbindung gebracht, was es für Studien zur lysosomenabhängigen Proteostase und zu metabolischen Stressantworten relevant macht.
LIMP II Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SCARB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SCARB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SCARB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SCARB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.