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Factor VII Double Nickase Plasmid (h) | sc-402582-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Factor VII Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402582-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane F7 kodiert den Gerinnungsfaktor VII, ein vitamin‑K‑abhängiges Serinprotease‑Zymogen, das hauptsächlich von Hepatozyten gebildet und ins Plasma sezerniert wird. Bei einer Gefäßverletzung bindet Faktor VII an den Gewebefaktor (F3) und wird zu Faktor VIIa aktiviert; dadurch entsteht der extrinsische Tenase‑Komplex, der die Gerinnungskaskade durch Aktivierung von Faktor X und Faktor IX initiiert, mit nachgeschalteter Thrombinbildung und Fibrinentstehung. Diese Gewebefaktor–Faktor‑VIIa‑Achse greift zudem über proteaseaktivierte Rezeptoren (PARs) in die Zellsignalisierung ein und verknüpft hämostatische Proteolyse mit Entzündungs‑ sowie gefäßbiologischen Signalwegen. Eine veränderte Expression oder Aktivität von F7 ist mit Blutungsneigungen assoziiert und wird außerdem im Kontext des Thromboserisikos sowie der Wechselwirkung zwischen Gerinnung und Entzündung untersucht.
Factor VII Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.