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TCP-11 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-423314 | 20 µg | $397.00 |
Tcp11 kodiert das spermienassoziierte Protein TCP-11, einen in den Hoden angereicherten Faktor, der an der späten Spermatogenese und der funktionellen Reifung von Spermatozoen beteiligt ist. TCP-11 wird mit Prozessen in Verbindung gebracht, die die Struktur der Geißel ausprägen und die Motilität regulieren, und beeinflusst damit kapazitationsassoziierte Signalwege sowie die Befruchtungskompetenz. In Mausmodellen gehen veränderte Tcp11-Expression oder -Funktion mit verringerter Spermienqualität und subfertilen Phänotypen einher, was Tcp11 für die Untersuchung genetischer Beiträge zu männlichen Reproduktionsstörungen relevant macht. Sein eingeschränktes Expressionsprofil stützt zudem den Einsatz als Marker in der Keimzelldifferenzierung sowie in der reproduktionstoxikologischen Forschung.
Das TCP-11 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Tcp11-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Tcp11-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Tcp11 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die TCP-11-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Tcp11-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der TCP-11-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.