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LRP4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401708-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LRP4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401708-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LRP4 (Low-Density-Lipoprotein-Rezeptor-verwandtes Protein 4) ist ein Single-Pass-Transmembranrezeptor aus der LDL-Rezeptorfamilie, der als zentrales Gerüst für extrazelluläre Ligandeninteraktionen und die Signaltransduktion an der Zelloberfläche dient. An der neuromuskulären Endplatte bindet LRP4 Agrin und kooperiert mit MuSK, um die Rezeptorclusterbildung und die postsynaptische Spezialisierung einzuleiten, wodurch extrazelluläre Signale mit der Organisation des Zytoskeletts und der Synaptogenese verknüpft werden. In der Knochenbiologie moduliert LRP4 die Wnt/β-Catenin-Signalkaskade, indem es mit sezernierten Wnt-Antagonisten wie Sclerostin und DKK1 interagiert, was die Osteoblastenaktivität und die Regulation der Knochenmasse beeinflusst. Genetische Veränderungen von LRP4 wurden mit angeborenen neuromuskulären und skelettalen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch es ein relevantes Ziel für die Untersuchung der synaptischen Entwicklung und der Mechanismen des Knochenumbaus darstellt.
LRP4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LRP4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LRP4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LRP4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LRP4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.