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LMP7 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421450-ACT | 20 µg | $397.00 |
Psmb8 kodiert die katalytische Untereinheit des murinen Immunoproteasoms LMP7 (β5i), eine Schlüsselkomponente des IFN-γ‑induzierbaren 20S‑Proteasoms, das während einer Entzündung die proteolytische Spezifität verändert. LMP7 fördert die Generierung von MHC‑Klasse‑I‑Peptiden und unterstützt die Antigenprozessierung und -präsentation, wodurch Proteostase mit der adaptiven Immunüberwachung verknüpft wird. Durch die Beeinflussung NF‑κB‑assoziierter Entzündungsprogramme und zellulärer Reaktionen auf Zytokinstress wirkt sich die Psmb8‑Aktivität auf Differenzierung und Aktivierungszustände von Immunzellen aus. Eine dysregulierte Immunoproteasom‑Funktion wird mit aberranter Antigenpräsentation und chronisch‑entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch Psmb8 ein relevantes Ziel für Immunologie‑ und Proteostaseforschung in Mausmodellen ist.
LMP7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Psmb8-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LMP7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Psmb8-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Psmb8-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LMP7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Psmb8-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LMP7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LMP7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Psmb8-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.