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HECTD1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431500-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HECTD1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431500-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Hectd1 kodiert HECTD1, eine E3-Ubiquitin-Ligase vom HECT-Typ, die in Mauszellen die ubiquitinabhängige Regulation der Proteinstabilität und der Signalweiterleitung fördert. Durch die Ubiquitinierung von Substraten trägt HECTD1 zur Kontrolle der Proteostase bei und moduliert Signalwege, die mit Zellpolarität, Zytoskelettdynamik und stressresponsiver Signalgebung verknüpft sind und Proliferations- sowie Differenzierungsprogramme prägen. Genetische und funktionelle Studien haben eine veränderte HECTD1-Aktivität mit Defekten in der Embryonalentwicklung und der Gewebemorphogenese in Verbindung gebracht, was ihre Bedeutung für die Entwicklungsbiologie und für Mechanismen unterstreicht, die angeborenen Phänotypen zugrunde liegen. Als Knotenpunkt im Ubiquitin-Proteasom-System wird HECTD1 häufig im Hinblick auf ihren Einfluss auf das Zusammenspiel von Signalwegen und die kontextabhängige Umgestaltung zellulärer Signalnetzwerke untersucht.
HECTD1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hectd1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hectd1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hectd1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hectd1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.