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GPR172A Double Nickase Plasmid (h) | sc-405622-NIC | 20 µg | $410.00 |
SLC52A2 kodiert GPR172A, einen menschlichen Riboflavin- (Vitamin‑B2-)Transporter, der die zelluläre Aufnahme von Riboflavin vermittelt, das für die Synthese der Kofaktoren FMN und FAD benötigt wird. Durch die Unterstützung flavoproteinabhängiger Redoxreaktionen trägt GPR172A zum mitochondrialen oxidativen Stoffwechsel, zur Fettsäureoxidation und zur Aufrechterhaltung der zellulären Redoxhomöostase bei. Störungen des Riboflavintransports beeinträchtigen die Energieproduktion und können die Anfälligkeit für oxidativen Stress verändern, was eine Verbindung zwischen einer SLC52A2‑Dysfunktion und den bei Riboflavintransporter‑Mangel beschriebenen neuroentwicklungsbezogenen und neuromuskulären Phänotypen herstellt. Dieses Gen ist daher relevant für Studien zum Nährstofftransport, zur metabolischen Regulation und zu mitochondrialen Stressantworten in menschlichen Zellmodellen.
GPR172A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC52A2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC52A2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC52A2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC52A2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.