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CPOX CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405130-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CPOX kodiert die Coproporphyrinogen-Oxidase, ein mitochondriales Enzym im Häm-Biosyntheseweg, das die Umwandlung von Coproporphyrinogen III zu Protoporphyrinogen IX katalysiert. Durch die Sicherstellung der zellulären Hämverfügbarkeit beeinflusst CPOX die mitochondriale Atmung, die Funktion von Cytochromen, die Redoxhomöostase und die Sauerstoffsensorik in stoffwechselaktiven Geweben. Eine dysregulierte CPOX-Aktivität stört den Porphyrinfluss und kann die intrazellulären Porphyrin-Zwischenprodukte verändern, was sich auf oxidativen Stress und metabolische Signalwege auswirkt. Genetische und biochemische Störungen dieses Knotenpunkts sind sowohl für Erkrankungen des Porphyrinstoffwechsels als auch für mechanistische Studien zur mitochondrialen Dysfunktion in Zell- und Gewebemodellen relevant.
CPOX Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CPOX-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CPOX Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CPOX-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CPOX-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CPOX-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CPOX-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CPOX-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CPOX-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CPOX-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.