
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
β-Arrestin-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432139-NIC | 20 µg | $410.00 |
Arrb2 kodiert β-Arrestin-2, einen multifunktionalen Adapter, der aktivierte G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) desensibilisiert und internalisiert und zugleich nachgeschaltete Signalkomplexe als Gerüstprotein organisiert. Über die Beendigung der G‑Protein‑Signalübertragung hinaus koordiniert β‑Arrestin‑2 Signalwege wie ERK1/2‑MAPK, Akt und NF‑κB und beeinflusst damit Rezeptortrafficking, Signaldauer und transkriptionelle Outputs. In Mausmodellen wurde Arrb2‑abhängige Signalgebung mit der Regulation von Entzündung, Migration von Immunzellen, neuronaler Plastizität und metabolischer Homöostase in Verbindung gebracht. Fehlregulierte arrestinvermittelte Signalbias und Rezeptortrafficking sind für Modelle von Neuroinflammation, Schmerz, kardiometabolischen Phänotypen und tumorassoziierten Signalnetzwerken relevant, ohne dabei klinische Ergebnisse zu implizieren.
β-Arrestin-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Arrb2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Arrb2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Arrb2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Arrb2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.