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USP20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406849-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406849-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
USP20 kodiert die Ubiquitin-spezifische Peptidase 20 (USP20), ein deubiquitinierendes Enzym, das Ubiquitinketten modifiziert, um Protein-Stabilität, -Transport und die Dauer von Signalübertragungen zu regulieren. Durch das Rückgängigmachen der Ubiquitinierung ausgewählter Substrate beeinflusst USP20 die Proteostase und kann rezeptor- und kinasenverknüpfte Signalkaskaden feinabstimmen, einschließlich solcher Signalwege, die auf inflammatorische Signalgebung und die Kontrolle des Zellwachstums zusammenlaufen. Die Aktivität von USP20 wurde mit der Regulation zentraler Signalknoten wie β‑Catenin und HIF‑1α in Verbindung gebracht und damit mit Prozessen wie Hypoxieantworten, Transkriptionsprogrammen und der zellulären Anpassung an Stress. Veränderte Deubiquitinierungsdynamiken unter Beteiligung von USP20 werden u. a. in Kontexten wie Tumorbiologie, vaskulärer Entzündung und metabolischer Dysregulation untersucht, in denen eine ubiquitinabhängige Umverdrahtung der Signalwege häufig ist.
USP20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des USP20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von USP20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die USP20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit USP20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.