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SR-1A CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401329-ACT | 20 µg | $397.00 |
HTR1A kodiert den humanen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 1A (SR‑1A), einen Gi/o‑gekoppelten GPCR, der die neuronale Erregbarkeit und die Neurotransmitterfreisetzung sowohl als präsynaptischer Autorezeptor als auch in postsynaptischen Kontexten reguliert. Die SR‑1A‑Signalübertragung hemmt die Adenylylcyclase‑Aktivität und verringert dadurch den cAMP/PKA‑Output, aktiviert GIRK‑Kanäle sowie MAPK/ERK‑Signalwege und moduliert die Calciumdynamik, um synaptische Plastizität und Stressreaktivität zu beeinflussen. Über diese Prozesse ist HTR1A eng mit der Funktion serotonerger Schaltkreise und der neuroendokrinen Regulation verknüpft; eine veränderte Rezeptorexpression oder Signalübertragung wird mit der Biologie neuropsychiatrischer Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Mechanismen von Stimmungs‑ und Angststörungen.
SR-1A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HTR1A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SR-1A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HTR1A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HTR1A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SR-1A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HTR1A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SR-1A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SR-1A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HTR1A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.