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Rictor Double Nickase Plasmid (m) | sc-429705-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rictor Double Nickase Plasmid (m2) | sc-429705-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Rictor (rapamycin‑insensitiver Begleiter von mTOR) ist in Mauszellen eine essenzielle Gerüstkomponente des mTOR‑Komplexes 2 (mTORC2). Es koordiniert dessen Zusammenbau und die Rekrutierung von Substraten, wodurch die Phosphorylierung von AGC‑Kinasen wie AKT (Ser473), SGK1 und PKC‑Isoformen ermöglicht wird. Über die mTORC2‑Signalgebung reguliert Rictor Zellüberleben, Stoffwechsel, Organisation des Zytoskeletts und Migration und integriert dabei Signale aus Wachstumsfaktoren sowie dem Nährstoffstatus. Eine veränderte Rictor/mTORC2‑Aktivität wird in verschiedenen krankheitsrelevanten Kontexten mit gestörter Insulinsignalübertragung, aberranten proliferativen und invasiven Phänotypen sowie einer Umgestaltung von Stressantworten in Verbindung gebracht. Diese Funktionen machen Rictor zu einem wichtigen Ziel, um die Verschaltung des PI3K‑AKT‑Signalwegs sowie nachgeschaltete transkriptionelle und zytoskelettale Programme in biomedizinischen Forschungsmodellen zu untersuchen.
Rictor Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Rictor-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Rictor abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Rictor-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Rictor-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.