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Rictor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400710-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rictor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400710-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RICTOR kodiert Rictor, eine essenzielle Scaffold‑Komponente des mTOR‑Komplexes 2 (mTORC2), die Wachstumsfaktorsignale mit zellulärem Stoffwechsel, Überleben und der Organisation des Zytoskeletts koordiniert. Über die mTORC2‑abhängige Phosphorylierung von AGC‑Kinasen wie AKT (Ser473), SGK1 und PKC‑Isoformen reguliert Rictor den Output der Insulin/PI3K‑Signalübertragung, Programme des Ionentransports sowie Aktin‑Dynamiken, die Migration und Zellpolarität beeinflussen. Eine fehlregulierte RICTOR/mTORC2‑Aktivität wird häufig im Kontext onkogener Signalgebung, metabolischer Dysfunktion und stressadaptiver Umbauprozesse untersucht, bei denen eine veränderte Feinabstimmung des AKT‑Signalwegs Proliferations‑ und Resistenzphänotypen umgestalten kann. Daher wird RICTOR in humanen Zellmodellen breit als genetischer Ansatzpunkt genutzt, um die Topologie des mTOR‑Netzwerks und das Crosstalk zwischen Signalwegen zu analysieren.
Rictor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RICTOR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RICTOR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RICTOR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RICTOR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.