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galectin-9 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421420-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
galectin-9 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421420-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Lgals9 kodiert Galectin-9, ein β-Galaktosid-bindendes Lektin, das Zell-Zell- und Zell-Matrix-Interaktionen reguliert, indem es glykosylierte Rezeptoren auf Immun- und Stromazellen erkennt. Galectin-9 beeinflusst die Migration von Leukozyten, die Zytokinsignalübertragung und mit Immun-Checkpoints assoziierte Antworten und steht mit der Modulation von Apoptose, Autophagie sowie entzündlichen Signalprogrammen in Zusammenhang. In zellulären Stresssituationen kann Galectin-9 an endosomalen/lysosomalen Prozessen beteiligt sein und das Gleichgewicht zwischen Immunaktivierung und Immunsuppression mitbestimmen. Eine fehlregulierte LGALS9/Galectin-9-Aktivität wurde mit autoimmuner Entzündung, Fibrose und dem Remodelling des Tumor-Immunmikromilieus in Verbindung gebracht, was seine Untersuchung in Modellen der Immunologie und Krebsbiologie unterstützt.
galectin-9 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Lgals9-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Lgals9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Lgals9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Lgals9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.