
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
FAT10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402682-NIC | 20 µg | $410.00 |
UBD kodiert FAT10 (auch als Ubiquitin D bekannt), einen ubiquitinähnlichen Modifikator, der durch proinflammatorische Zytokine rasch induziert wird und an Substratproteine konjugiert wird, um deren Abbau durch das 26S-Proteasom zu steuern. FAT10 ist an der Regulation des Immunoproteasoms, der Antigenprozessierung und der stressabhängigen Proteostase beteiligt und steht dabei in Wechselwirkung mit der NF-κB-Signalübertragung sowie weiteren entzündungsassoziierten Signalwegen. Eine veränderte UBD/FAT10-Expression wurde in Zusammenhängen chronischer Entzündung und gestörter Proteinhomöostase beschrieben und mit zellulären Phänotypen wie veränderter Zellzykluskontrolle, erhöhter oder verminderter Apoptoseempfindlichkeit und metabolischem Remodeling in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen UBD zu einem nützlichen Knotenpunkt, um zytokingetriebene Veränderungen der Proteomstabilität und immunbezogene Signalprogramme zu untersuchen.
FAT10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UBD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UBD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UBD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UBD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.