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ERK 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400010-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERK 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400010-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAPK3 kodiert ERK1, eine Serin/Threonin-Kinase, die als zentraler Effektor der RAS–RAF–MEK–ERK-(MAPK-)Signalkaskade fungiert. Nach Aktivierung durch eine MEK-abhängige Phosphorylierung transloziert ERK1 in den Zellkern und phosphoryliert Transkriptionsfaktoren sowie andere Substrate, um Proliferation, Differenzierung, Zellzyklusprogression und Stressantworten zu steuern. Die ERK1-Aktivität integriert zudem Signale von Wachstumsfaktorrezeptoren und GPCR-Signalwegen und prägt dadurch die Expression unmittelbarer Frühgene sowie die Feedback-Regulation innerhalb von MAPK-Netzwerken. Eine fehlregulierte MAPK3/ERK1-Signalgebung wurde mit onkogener Signalübertragung, Entzündungsbiologie und neurodevelopmentalen Prozessen in Verbindung gebracht und ist damit breit relevant für mechanistische Studien zur Umverdrahtung von Signalwegen und zu zellulären Phänotypen.
ERK 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAPK3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAPK3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAPK3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAPK3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.