Date published: 2026-7-22

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Crk-L CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401097-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Crk-L CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Crk-L CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Crk-L CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Crk-L CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CRKL-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Crk-L: sc-365092
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    Crk-L CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401097-ACT
    20 µg
    $397.00

    CRKL kodiert Crk-L, ein SH2/SH3-Adaptorprotein, das aktivierte Rezeptor- und Nichtrezeptor-Tyrosinkinasen mit nachgeschalteten Signalkomplexen koppelt, die Zelladhäsion, Migration, Proliferation und Überleben steuern. Crk-L wirkt in integrin- und wachstumsfaktorgetriebenen Signalwegen mit, einschließlich der Dynamik fokaler Adhäsionen sowie der Ras/MAPK- und PI3K-Signalgebung, indem es phosphorylierte Docking-Proteine mit Effektor-Modulen verknüpft. Es ist ein gut untersuchter Knotenpunkt in der Signalübertragung durch Kinasen der ABL-Familie und wird häufig in Zusammenhängen veränderter Tyrosinphosphorylierungs-Netzwerke analysiert. Eine Fehlregulation der CRKL-Expression oder der Signalkonnektivität ist mit abweichender Zellmotilität und der Aktivierung onkogener Signalwege assoziiert und ist damit relevant für mechanistische Studien zu Transformation und invasiven Phänotypen.

    Crk-L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CRKL-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Crk-L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CRKL-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CRKL-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Crk-L-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CRKL-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Crk-L-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Crk-L-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CRKL-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.