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CDKN1B/Kip1 p27 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419608-NIC | 20 µg | $410.00 |
Cdkn1b kodiert den cyclinabhängigen Kinaseinhibitor p27^Kip1 (CDKN1B), einen zentralen negativen Regulator des Zellzyklus, der die CDK2–Cyclin‑E/A‑Aktivität bremst und zur Aufrechterhaltung des G1/S‑Kontrollpunkts beiträgt. p27 verknüpft mitogene Signale mit der Wachstumskontrolle über Signalwege wie PI3K–AKT, wobei seine phosphorylierungsabhängige subzelluläre Lokalisation und sein proteasomaler Abbau seine inhibitorische Funktion modulieren. In Mausmodellen werden veränderte Cdkn1b‑Dosierung oder ‑Regulation häufig eingesetzt, um das Gleichgewicht zwischen Proliferation und Differenzierung, die Gewebehomöostase und Programme der zellulären Seneszenz zu untersuchen. Eine fehlregulierte p27‑Expression oder ‑Stabilität ist in Krebsmodellen oft mit gestörter Zellzykluskontrolle assoziiert und steht in Entwicklungs‑ und Regenerationskontexten mit hyperproliferativen Phänotypen in Verbindung.
CDKN1B/Kip1 p27 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cdkn1b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cdkn1b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cdkn1b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cdkn1b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.