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CD33 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401011-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD33 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401011-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD33 (Siglec-3) ist ein sialinsäurebindendes, immunglobulinähnliches Lektin, das überwiegend auf Zellen der myeloischen Linie exprimiert wird und dort als inhibitorischer Rezeptor wirkt, der die Immunaktivierung dämpft. Über die Signalübertragung mittels immunrezeptor-tyrosinbasiertem inhibitorischem Motiv (ITIM) und die Rekrutierung von Phosphatasen wie SHP-1/2 moduliert CD33 nachgeschaltete Signalwege, die die Zytokinproduktion, die Phagozytose und die Aktivierungsschwellen von Zellen steuern. CD33 ist an der Regulierung der Homöostase der angeborenen Immunität und von Mikroglia-Antworten beteiligt und verknüpft so Glykankennung mit inhibitorischen Signalprogrammen. Eine veränderte CD33-Expression oder -Funktion wurde mit myeloischen Malignomen und neuroinflammatorischen Prozessen in Verbindung gebracht, was CD33 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Immunregulation und zu krankheitsassoziierten myeloischen Phänotypen macht.
CD33 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD33-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD33 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD33-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD33-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.