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CaM III CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400953-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **CALM3** kodiert **Calmodulin III (CaM III)**, einen ubiquitären Ca2+-bindenden Sensor, der intrazelluläre Kalziumsignale in koordinierte Veränderungen der Enzymaktivität, der Ionenkanalfunktion und der Genexpression übersetzt. Nach Ca2+-Bindung moduliert CaM III zentrale Effektoren, darunter **CaMKs**, **Calcineurin** und **Phosphodiesterasen**, und integriert so Signalwege, die neuronale Erregbarkeit, kardiale Erregungsleitung, Sekretion und zytoskelettales Remodeling betreffen. CALM3-abhängige Signalwege überschneiden sich mit **MAPK/ERK-** und **CREB**-gesteuerten Transkriptionsprogrammen und prägen dadurch Zellzyklusprogression, Differenzierung und Stressantworten. Eine dysregulierte Ca2+/Calmodulin-Signalgebung wird mit einer erhöhten Arrhythmie-Anfälligkeit, neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und einer krebsassoziierten Umverdrahtung von Signalnetzwerken in Verbindung gebracht und unterstreicht damit ihre breite Relevanz für mechanistische Studien.
CaM III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CALM3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CaM III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CALM3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CALM3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CaM III-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CALM3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CaM III-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CaM III-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CALM3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.