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ALB/Albumin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400269-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALB/Albumin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400269-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ALB** kodiert Albumin, das häufigste Plasmaprotein und einen wesentlichen Determinanten des kolloidosmotischen (onkotischen) Drucks. Es fungiert als wichtiger Transporter für Fettsäuren, Steroidhormone, Bilirubin und zahlreiche Xenobiotika. Albumin wird überwiegend von Hepatozyten synthetisiert und sezerniert und trägt zur systemischen Nährstoffverteilung, zur Redoxpufferung über seine freie Thiolgruppe sowie zur Modulation der Bioverfügbarkeit von Liganden im Blutkreislauf bei. Die **ALB**-Expression ist eng mit der Differenzierung von Hepatozyten, den metabolischen Programmen der Leber und der Funktion des sekretorischen Apparats verknüpft und wird daher häufig als Marker in Studien zur hepatischen Identität und Reifung verwendet. Eine veränderte Albuminproduktion oder -verteilung ist mit Leberfunktionsstörungen und systemischen Entzündungszuständen assoziiert, was ihre Relevanz für die Modellierung hepatischer Stressantworten und der Protein-Homöostase unterstreicht.
ALB/Albumin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.