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ABHD12 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405543-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ABHD12 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405543-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ABHD12 (Abhydrolase-Domäne enthaltend 12) kodiert eine membranassoziierte Serin-Hydrolase, die die Lipidsignalgebung reguliert, indem sie bioaktive Lysophospholipide und verwandte Glycerophospholipid-Metaboliten hydrolysiert. Durch die Kontrolle von Lyso-Phosphatidylserin und nachgeschalteten, mit dem Endocannabinoid-System und neuroimmunen Prozessen verknüpften Lipidnetzwerken beeinflusst ABHD12 die Funktion von Mikroglia, den Entzündungsgrundtonus und die Membranhomöostase im zentralen Nervensystem. Eine Störung der ABHD12-Aktivität verändert die Lipidzusammensetzung und Signalwege, die mit oxidativen Stressantworten und der Aufrechterhaltung von Synapsen verknüpft sind. Loss-of-Function-Varianten im menschlichen ABHD12 werden mit der neurodegenerativen Erkrankung PHARC assoziiert und unterstreichen die Relevanz des Gens für Studien zu Lipidstoffwechsel und Neuroinflammation.
ABHD12 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ABHD12-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ABHD12 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ABHD12-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ABHD12-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.