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γ Enolase Double Nickase Plasmid (h) | sc-400763-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
γ Enolase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400763-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ENO2 kodiert die humane γ-Enolase (neuronspezifische Enolase), ein glykolytisches Enzym, das die Umwandlung von 2‑Phosphoglycerat und Phosphoenolpyruvat katalysiert und so den Glukosestoffwechsel mit der zellulären ATP-Produktion verknüpft. Über die Glykolyse hinaus wird die ENO2-Expression mit neuronaler Differenzierung, synaptischer Aktivität und metabolischer Anpassung in erregbaren Geweben in Verbindung gebracht und häufig als Marker für neuroendokrine und neuronale Linienzustände verwendet. Eine veränderte Regulation von ENO2 wurde mit metabolischer Reprogrammierung, Reaktionen auf oxidativen Stress und Veränderungen in Signalwegen des Zellüberlebens in verschiedenen Modellen der Neurobiologie und Onkologie verknüpft. Diese Eigenschaften machen ENO2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung des glykolytischen Flusses, der Linienspezifizierung und stoffwechselassoziierter Phänotypen in humanen Zellen.
γ Enolase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.