Date published: 2026-1-12

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RDH10 Inhibitoren

Gängige RDH10 Inhibitors sind unter underem Citral CAS 5392-40-5, 4-(Dimethylamino)benzaldehyde CAS 100-10-7, N-Ethylmaleimide CAS 128-53-0, Disulfiram CAS 97-77-8 und α-Iodoacetamide CAS 144-48-9.

Chemische Inhibitoren von RDH10 können ihre hemmende Wirkung durch verschiedene molekulare Wechselwirkungen entfalten, die die enzymatische Funktion des Proteins direkt stören. Citral, ein Aldehyd, kann mit der Alkoholgruppe von RDH10 ein Schiffsbasen-Addukt bilden, das seine katalytische Aktivität durch direkte Veränderung des aktiven Zentrums des Enzyms behindert. In ähnlicher Weise kann 4-Dimethylaminobenzaldehyd RDH10 hemmen, indem es ebenfalls eine Schiffsche Base an der aktiven Stelle bildet und so den Umwandlungsprozess von Retinol zu Retinal behindert. N-Ethylmaleimid ist in der Lage, die Cysteinreste von RDH10, die für die katalytische Wirkung des Enzyms wesentlich sind, irreversibel zu verändern, was zu einer anhaltenden Hemmung führt. Disulfiram greift RDH10 an, indem es an das Kupferion im aktiven Zentrum des Enzyms bindet, das für die Funktion von RDH10 entscheidend ist, und hemmt so die Aktivität des Proteins.

Iodacetamid wirkt auf RDH10 durch Alkylierung seiner Thiolgruppen, was zu einer irreversiblen Hemmung seiner enzymatischen Funktion führt. Quercetin kann durch seine Fähigkeit, an das aktive Zentrum von RDH10 zu binden, den Zugang des Enzyms zu seinem natürlichen Substrat, dem Retinol, blockieren und so seine Funktion wirksam hemmen. Emodin beeinträchtigt die Aktivität von RDH10, indem es sich in das aktive Zentrum einlagert und möglicherweise die Konformation des Enzyms verändert, die für die Retinolbindung erforderlich ist. Phloretin konkurriert mit Retinol um das aktive Zentrum von RDH10, wirkt also als kompetitiver Inhibitor und hindert das Enzym daran, sein Substrat zu katalysieren. Capsaicin bindet an dieselbe Stelle und wirkt in ähnlicher Weise als kompetitiver Inhibitor, der die Funktion von RDH10 blockiert. Fomepizol konkurriert direkt mit Retinol an der Alkoholsubstratstelle von RDH10 und hemmt so effektiv die Oxidation von Retinol. Isotretinoin schließlich wirkt durch Bindung an die aktive Stelle von RDH10 ebenfalls als kompetitiver Inhibitor, der die normale Verarbeitung von Retinol behindert und dadurch die Aktivität von RDH10 hemmt.

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