Date published: 2026-1-12

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KIF6 Aktivatoren

Gängige KIF6 Activators sind unter underem PMA CAS 16561-29-8, Forskolin CAS 66575-29-9, Okadaic Acid CAS 78111-17-8, Calyculin A CAS 101932-71-2 und (-)-Epigallocatechin Gallate CAS 989-51-5.

Chemische Aktivatoren von Kinesin Family Member 6 (KIF6) können über verschiedene intrazelluläre Signalwege funktionelle Veränderungen bewirken. Phorbol 12-Myristat 13-Acetat (PMA) ist ein solcher Aktivator, der auf die Proteinkinase C (PKC) abzielt, eine zentrale Kinase bei Phosphorylierungsprozessen. Durch die Aktivierung von PKC fördert PMA die Phosphorylierung von KIF6, wodurch dessen motorische Aktivität und Mikrotubuli-Bindung gesteigert werden, die für seine Rolle beim intrazellulären Transport wesentlich sind. In ähnlicher Weise erhöht Forskolin den zellulären cAMP-Spiegel, der dann die Proteinkinase A (PKA) aktiviert. PKA kann KIF6 phosphorylieren, was zu dessen Aktivierung führt. Diese Aktivierung ist Teil des cAMP-abhängigen Signalwegs, der verschiedene zelluläre Funktionen reguliert. Im Gegensatz dazu hemmen Verbindungen wie Okadainsäure und Calyculin A Proteinphosphatasen wie PP1 und PP2A. Die Hemmung führt zu einer erhöhten Phosphorylierungsrate mehrerer Proteine, darunter auch KIF6, und hält es dadurch in einem aktiven Zustand.

Ionomycin und Thapsigargin bewirken beide einen Anstieg des intrazellulären Kalziumspiegels, wenn auch über unterschiedliche Mechanismen: Ionomycin wirkt als Kalziumionophor, Thapsigargin hemmt die SERCA-Pumpe. Die erhöhten Calciumspiegel aktivieren calciumabhängige Kinasen, die KIF6 phosphorylieren können. Ein weiterer Modulator, Wasserstoffperoxid, beeinflusst die Kinase- und Phosphataseaktivität über oxidative Stresswege, was zu einer Phosphorylierung von KIF6 führen kann. Die Rolle von Zinkchlorid bei der Modulation dieser Enzyme weist auch auf seinen indirekten Einfluss auf den Phosphorylierungszustand von KIF6 hin. Bisindolylmaleimid I ist zwar in der Regel ein PKC-Inhibitor, kann aber unter bestimmten Bedingungen zur Aktivierung ausgewählter PKC-Isoformen führen, was möglicherweise eine Aktivierung von KIF6 zur Folge hat. Anisomycin, das den MAPK-Signalweg aktiviert, und 8-Bromo-cAMP, ein PKA-aktivierendes cAMP-Analogon, erleichtern beide die Phosphorylierungsvorgänge, die zur Regulierung der KIF6-Aktivität innerhalb der Zelle beitragen.

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