Die C17orf61-Inhibitoren Wortmannin und LY294002 sind bekannte Inhibitoren von Phosphoinositid-3-Kinasen (PI3Ks), einer Familie von Enzymen, die an zellulären Funktionen wie Wachstum, Proliferation, Differenzierung, Motilität, Überleben und intrazellulärem Transport beteiligt sind - alles Prozesse, die mit C17orf61 in Verbindung stehen könnten. Eine Hemmung der PI3Ks würde die nachgeschaltete Signalübertragung beeinflussen, einschließlich der Aktivität von AKT, einer Serin/Threonin-spezifischen Proteinkinase, was sich möglicherweise auf Proteine auswirkt, die mit C17orf61 interagieren oder von ihm reguliert werden.
In ähnlicher Weise zielen Wirkstoffe wie PD98059, SP600125, SB203580 und U0126 auf Kinasen innerhalb der Mitogen-aktivierten Proteinkinase (MAPK)-Strecken ab, wie MEK1/2, JNK und p38 MAPK. Diese Kinasen sind wichtige regulatorische Knotenpunkte in den Signaltransduktionswegen, die die Genexpression, die Zellteilung, die Zelldifferenzierung, das Zellüberleben und die Apoptose steuern. Durch die Beeinflussung dieser Wege können die Wirkstoffe den zellulären Kontext, in dem C17orf61 wirkt, verändern. Rapamycin ist ein Inhibitor des Säugetier-Target of Rapamycin (mTOR), einer zentralen Steuereinheit für Zellwachstum und Stoffwechsel als Reaktion auf Nährstoffe, Wachstumsfaktoren, Zellenergie und Stress. Die Auswirkungen der mTOR-Hemmung sind weitreichend und könnten mit den zellulären Funktionen von C17orf61 interagieren. NF449 und Y-27632 beeinflussen die G-Protein-Signalübertragung bzw. die Rho-assoziierte Proteinkinase (ROCK), die beide an einer Vielzahl von Funktionen beteiligt sind, darunter Zellbewegung und Apoptose, was die potenzielle Bandbreite der Auswirkungen auf die Funktion von C17orf61 verdeutlicht.
Siehe auch...
Artikel 31 von 11 von insgesamt 11
Anzeigen:
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|