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SULT1A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417793-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SULT1A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417793-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane SULT1A1 kodiert eine zytosolische Sulfotransferase, die die Sulfatkonjugation phenolischer Xenobiotika, endogener Hormone und verschiedener kleiner Moleküle katalysiert und dadurch deren Löslichkeit, Bioverfügbarkeit und Clearance verändert. Dieses Enzym des Phase‑II‑Stoffwechsels ist an chemischer Entgiftung und Bioaktivierung beteiligt, indem es Sulfatester erzeugt, die je nach Substratkontext entweder die Ausscheidung erleichtern oder reaktive Zwischenprodukte bilden können. Die SULT1A1‑Aktivität ist mit umfassenderen Netzwerken der Xenobiotika‑Antwort und der Redox‑Homöostase verknüpft, unter anderem durch koordinierte Regulation von Konjugationswegen und Metabolitenhandhabung. Unterschiede in Expression oder Funktion von SULT1A1 wurden im Zusammenhang mit interindividuellen Unterschieden im Arznei‑ und Karzinogenstoffwechsel sowie der Anfälligkeit für chemisch induzierten zellulären Stress untersucht.
SULT1A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SULT1A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SULT1A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SULT1A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SULT1A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.