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Ki67 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400081-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ki67 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400081-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MKI67 kodiert Ki67, ein chromatinassoziiertes nukleäres Protein, das широко als Marker für aktive Zellzyklierung verwendet wird. Seine Expression erreicht ein Maximum in den Phasen S/G2/M und fehlt in ruhenden G0-Zellen. Ki67 trägt zur höherstufigen Chromosomenorganisation bei und unterstützt die Bildung der peripheren Zone mitotischer Chromosomen, wodurch eine korrekte Chromosomensegregation und die Dynamik der Zellteilung aufrechterhalten werden. Aufgrund seiner engen Kopplung an Proliferationsprogramme ist Ki67 in Netzwerke der Zellzyklusregulation eingebunden und wird häufig genutzt, um Wachstumskontrolle und Replikationsstressantworten zu untersuchen. Eine dysregulierte MKI67-Expression ist häufig mit hyperproliferativen Zuständen in verschiedenen Tumorarten assoziiert, was ihren Wert für mechanistische Studien zur Zellzykluskontrolle und Krebsbiologie unterstreicht.
Ki67 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MKI67-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MKI67 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MKI67-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MKI67-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.