



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CLC-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402781-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLC-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402781-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLCN3 kodiert CLC-3, einen spannungsabhängigen Chlorid/Protonen-Austauscher, der überwiegend in Endosomen und synaptischen Vesikel-ähnlichen Kompartimenten lokalisiert ist. Dort trägt er zur Ansäuerung des Lumens, zur ionischen Homöostase und zum vesikulären Transport bei. Durch die Regulation der endosomalen Reifung, des Membranrecyclings und volumenabhängiger Chloridflüsse beeinflusst CLC-3 Prozesse wie den Rezeptorumsatz, die Autophagie‑Lysosomen-Funktion und die zelluläre Erregbarkeit. Eine veränderte CLCN3-Aktivität wurde mit Störungen der neuronalen und epithelialen Physiologie in Verbindung gebracht, einschließlich Veränderungen der Vesikeldynamik und stressresponsiver Signalwege. Daher wird CLC-3 häufig im Kontext der Neurobiologie, des Membrantransports und von Signalwegen untersucht, die den pH-Wert endomembranärer Kompartimente mit intrazellulärer Signalübertragung koordinieren.
CLC-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLCN3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLCN3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLCN3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLCN3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.