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CELSR1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405564-ACT | 20 µg | $397.00 |
CELSR1 (Cadherin-EGF-LAG-Sieben-Transmembran-G‑Typ‑Rezeptor 1) kodiert einen atypischen Adhäsions‑GPCR, der als zentrale Komponente der Planar‑Zellpolaritäts(PCP)-Maschinerie fungiert. Über extrazelluläre Cadherin‑Repeats und intrazelluläre Signal-Schnittstellen koordiniert CELSR1 gerichtete Zellverhaltensweisen, die epitheliale Organisation und polarisierte Zytoskelettdynamiken während der Entwicklung und des Gewebeumbaus. Funktionell greift es in die nicht‑kanonische WNT/PCP‑Signalgebung ein und arbeitet mit Proteinen wie VANGL und FZD zusammen, um orientierte Zellteilung und kollektive Migration zu regulieren. Eine dysregulierte CELSR1‑Aktivität oder ‑Expression wurde mit Entwicklungsdefekten und aberranter Gewebemusterbildung in Verbindung gebracht; veränderte PCP‑Signalgebung wird häufig in Kontexten von Invasion, Morphogenese und Barriereintegrität untersucht.
CELSR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CELSR1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CELSR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CELSR1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CELSR1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CELSR1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CELSR1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CELSR1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CELSR1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CELSR1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.