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FGF-9 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403118-ACT | 20 µg | $397.00 |
FGF9 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 9 (FGF-9), einen sezernierten, heparinbindenden Mitogen, der primär über FGFRs signalisiert und während der Entwicklung sowie der Gewebehomöostase die Zellproliferation, das Überleben und die Linienfestlegung reguliert. Die Aktivität von FGF-9 ist in Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalkaskaden wie MAPK/ERK-, PI3K/AKT- und PLCγ-Signaling eingebunden und beeinflusst epithel–mesenchymale Interaktionen, angiogene Antworten und den Umbau der extrazellulären Matrix. Eine dysregulierte FGF9-Expression oder eine aberrante Signalübertragung im FGFR-Signalweg wurde in mehreren Gewebekontexten mit veränderten Entwicklungsprogrammen und onkogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was FGF-9 für mechanistische Studien von Wachstumsfaktor-Netzwerken relevant macht. Als endogener Ligand innerhalb der breiteren FGF–FGFR-Achse wird FGF-9 häufig hinsichtlich seiner Effekte auf Transkriptionsprogramme untersucht, die Differenzierung, Migration und Proliferation steuern.
FGF-9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FGF9-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FGF-9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FGF9-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FGF9-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGF-9-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FGF9-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGF-9-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGF-9-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FGF9-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.