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CKR-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403675-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CKR-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403675-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCR6 kodiert CKR-6, einen G‑Protein‑gekoppelten Chemokinrezeptor für CCL20, der die gerichtete Migration von Immunzellen reguliert, darunter Th17‑Zellen, regulatorische T‑Zellen und Subpopulationen dendritischer Zellen. Nach Ligandenbindung aktiviert CCR6 die Signalübertragung über heterotrimere G‑Proteine mit nachgeschaltetem Kalziumfluss sowie Aktivität der MAPK‑/PI3K‑Signalwege, was Chemotaxis, Adhäsion und Gewebeverortung an epithelialen und mukosalen Standorten unterstützt. Das CCR6‑abhängige Trafficking trägt zur Organisation lymphoider Gewebe und zur Rekrutierung entzündlicher Zellen bei und verbindet diese Achse mit der Immunhomöostase sowie fehlregulierter Entzündung in autoimmunen und chronisch‑entzündlichen Kontexten. Fehlgeleitete CCR6‑Signalgebung wurde zudem in Tumor‑Immun‑Interaktionen und im metastatischen Verhalten untersucht, unter anderem über Effekte auf Zellmotilität und die Rekrutierung im Mikromilieu.
CKR-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCR6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCR6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCR6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCR6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.